Plagiat Scanner.de Redaktion | Zuletzt geprüft: 26.08.2026 | 6 Min. Lesezeit
Der Preis für eine Dissertation
Rund 450.000 Zeichen stecken in einer Dissertation von 250 Seiten. Geteilt durch 1.800 ergibt das 250 Normseiten, und bei 0,29 € je Normseite sind das 72,50 €.
Damit ist die Rechnung vollständig. Es gibt keinen Aufschlag für lange Dokumente, keine Bearbeitungspauschale und keinen Tarif, der erst ab einer bestimmten Menge greift. Auch ein Konto brauchst du nicht anzulegen. Soll zusätzlich geprüft werden, wie maschinell dein Text auf einen KI-Detektor wirkt, steigt der Satz auf 0,39 € pro Normseite und damit auf 97,50 € für dieselbe Arbeit.
Gemessen an den übrigen Posten einer Promotion ist das ein kleiner Betrag. Druckkosten für die Pflichtexemplare, Gebühren für die Veröffentlichung und ein Lektorat über mehrere hundert Seiten liegen regelmäßig eine Größenordnung darüber, ohne dass jemand darüber diskutieren würde.
Warum die Spannbreite bei Promotionen so breit ist
Zwischen 150 und 400 Normseiten liegt der weit überwiegende Teil dessen, was tatsächlich eingereicht wird. Das entspricht 43,50 € bis 116,00 €.
Die Streuung hat fachliche Gründe. Eine kumulative Arbeit in den Naturwissenschaften kann aus einem Rahmentext von 60 Seiten plus angehängten Aufsätzen bestehen, während eine geisteswissenschaftliche Monografie 400 Seiten durchgehenden Fließtext umfasst. Zwischen diesen beiden Extremen liegt beim Preis der Faktor drei. Die Seitenvorgabe deiner Promotionsordnung sagt darüber wenig aus, weil sie meist gar keine nennt.
Was zählt, ist die Zeichenzahl deiner Datei. Nichts sonst. Deshalb lohnt es sich, vor der Bestellung kurz zu klären, welche Bestandteile überhaupt in den Scan gehören und welche du besser abtrennst, bevor du die Zeichen zählst.
Preistabelle für 150 bis 400 Normseiten
| Dissertation | Zeichen gesamt | Normseiten | Plagiate prüfen | Plagiate und KI |
|---|---|---|---|---|
| kurze Monografie | 270.000 | 150 | 43,50 € | 58,50 € |
| unteres Mittel | 360.000 | 200 | 58,00 € | 78,00 € |
| Standardfall | 450.000 | 250 | 72,50 € | 97,50 € |
| oberes Mittel | 540.000 | 300 | 87,00 € | 117,00 € |
| umfangreich | 630.000 | 350 | 101,50 € | 136,50 € |
| sehr umfangreich | 720.000 | 400 | 116,00 € | 156,00 € |
Für die vorletzte Spalte multiplizierst du die Normseiten mit 0,29 €, für die letzte mit 0,39 €. Aus 300 Normseiten werden so 87,00 € für die reine Plagiatsprüfung und 117,00 € mit KI-Analyse. Angefangene Seiten runden auf. Deine exakte Seitenzahl liefert der Normseitenrechner, sobald du die Zeichenzahl aus deinem Textprogramm abgelesen hast.
Die beiden Grenzen, an die du stoßen kannst
Zwei technische Obergrenzen gibt es. Die eine wirst du nie erreichen, die andere vielleicht doch.
Bis zu 999 Normseiten nimmt ein Scan an. Das entspricht rund 1,8 Millionen Zeichen und liegt weit jenseits jeder Dissertation, auch einer sehr langen. Die zweite Grenze liegt bei 50 MB Dateigröße, und die ist realistischer. Arbeiten mit hochauflösenden Mikroskopaufnahmen, Kartenmaterial oder Fotodokumentationen kommen dort schnell an. Die Lösung ist banal: Bilder komprimieren oder die Abbildungen für den Scan herausnehmen, denn geprüft wird ohnehin nur Text. Die Schritte dazu stehen unter Dateigröße reduzieren.
Kapitelweise prüfen kostet keinen Cent mehr
Hier liegt der praktische Vorteil einer Abrechnung pro Seite, und er wird selten genutzt.
Eine Promotion läuft über Jahre. Das Theoriekapitel ist fertig, während der Methodenteil noch nicht existiert. Weil es weder Grundgebühr noch Mindestabnahme gibt, kannst du jedes Kapitel prüfen, sobald es steht, ohne dass die Summe steigt.
Zwei Wege, gleicher Betrag
Sechs Kapitel mit je 40 Normseiten ergeben zusammen 240 Normseiten. Prüfst du sie einzeln, zahlst du sechsmal 11,60 €, in der Summe 69,60 €. Prüfst du dieselben 240 Normseiten am Ende in einem Durchgang, zahlst du ebenfalls 69,60 €. Der Unterschied liegt nur darin, dass du im ersten Fall drei Jahre lang weißt, wo du stehst, statt es acht Wochen vor der Einreichung zu erfahren.
Wer beides will, also laufende Kontrolle und einen Gesamtdurchlauf am Schluss, zahlt entsprechend zweimal. Bei 240 plus 250 Normseiten wären das 69,60 € und 72,50 €, zusammen 142,10 € über die gesamte Promotionszeit.
Kumulative Arbeiten und eigene Vorveröffentlichungen
Wenn Teile deiner Arbeit bereits als Aufsatz erschienen sind, findet der Scan sie. Und zwar als Treffer gegen dich.
Das ist technisch korrekt und inhaltlich harmlos, verzerrt aber jede Prozentangabe so stark, dass der Gesamtwert für dich keine Aussagekraft mehr hat. Prüfe deshalb den Rahmentext getrennt von den eingebundenen Publikationen, oder rechne die betroffenen Kapitel bei der Bewertung heraus. Beides ist wenige Minuten Arbeit und spart dir eine Stunde Rätselraten über einen zweistelligen Prozentwert, der nur deine eigenen Aufsätze abbildet. Ob und wie eigene Vorveröffentlichungen in deiner Schrift gekennzeichnet werden müssen, steht in deiner Promotionsordnung und nicht im Bericht.
Was der Bericht bei einer Promotion leisten kann
Bei einer Dissertation hängt mehr an der Prüfung als bei jeder anderen Arbeit. Ein nachträglich festgestelltes Plagiat kann bis zur Aberkennung des Titels führen, und zwar Jahre später.
Der Scan gleicht deinen Text gegen mehr als 70 Milliarden erfasste Quellen ab und ordnet jede Fundstelle ihrem Fundort zu. Was er nicht tut: bewerten. Ob eine markierte Stelle ein korrektes Zitat, eine feststehende Fachwendung oder ein echtes Problem ist, entscheidest du. Plane für die Durchsicht bei 250 Normseiten mindestens einen Arbeitstag ein. Weitere fachliche Hinweise stehen unter Doktorarbeit prüfen.
Rabatt, Beleg und Erstattung
Mit dem Rabattcode plagiat-scan10 ziehst du 10 % ab. 72,50 € werden dadurch zu 65,25 €, der Kombi-Betrag von 97,50 € sinkt auf 87,75 €.
Die Bestätigungsmail mit Datum, Leistung sowie Summe dient als Beleg. Viele Promovierende rechnen den Scan über Sachmittel, ein Stipendium oder ihr Institut ab; dafür reicht dieser Nachweis in der Regel aus. Frag im Zweifel vorher bei deiner Verwaltung nach, welche Form sie erwartet. Alle Beträge stehen unter Preise.