Plagiat Scanner.de Redaktion | Zuletzt geprüft: 26.08.2026 | 6 Min. Lesezeit
Kurzantwort in drei Schritten
- Textprobe machen. Öffne dein PDF und markiere einen Absatz mit der Maus. Lässt er sich markieren und kopieren, ist die Datei geeignet.
- Datei auswählen und Umfang bestätigen. Das PDF darf bis zu 50 MB groß sein und bis zu 999 Normseiten enthalten.
- Bezahlen und Bericht abwarten. Das Ergebnis liegt in der Regel nach etwa 15 Minuten in deinem Postfach.
Schritt für Schritt durch die PDF-Prüfung
- Die richtige Fassung heraussuchen. Nimm das PDF, das du wirklich abgeben willst. In vielen Download-Ordnern liegen drei Exporte mit ähnlichem Namen. Ein Scan der vorletzten Fassung kostet dich Geld und sagt dir nichts über den Text, der später bewertet wird.
- Die Textebene testen. Markiere im PDF-Betrachter einen beliebigen Absatz. Kopiere ihn in ein leeres Textfenster. Kommt lesbarer Text an, hat dein PDF alles, was die Prüfung braucht. Kommt nichts oder nur Zeichensalat an, liegt der Text als Bild vor und muss erst durch eine Texterkennung.
- Entscheiden, was mitgeht. Literaturverzeichnis und lange Anhänge erzeugen viele Treffer, die alle korrekt sind. Du darfst sie mitschicken, der Scan kommt damit zurecht. Ohne sie wird der Bericht kürzer, übersichtlicher und billiger. Wie du das sauber machst, steht unter Literaturverzeichnis ausschließen.
- Umfang überschlagen. Abgerechnet wird nach Normseiten zu 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen, nicht nach PDF-Seiten. Ein Dokument mit großzügigem Zeilenabstand hat weniger Normseiten, als die Seitenzahl vermuten lässt. Der Normseitenrechner gibt dir den genauen Wert.
- Hochladen und Auftrag abschließen. Du wählst die Datei, bestätigst den ermittelten Umfang, bezahlst und gibst eine E-Mail-Adresse an. Ein Konto brauchst du nicht.
- Bericht öffnen und lesen. Du bekommst ein PDF mit farbig markierten Stellen und Links zu den gefundenen Quellen. Am Anfang steht ein Prozentwert, danach folgt dein Text mit den Fundstellen. Wie du das PDF sinnvoll durchgehst, steht unter Plagiatsbericht lesen.
Der Klickweg in Worten
Für die Textprobe reicht jeder PDF-Betrachter. Öffne die Datei per Doppelklick, ziehe die Maus über zwei Zeilen und drücke die Kopiertaste deines Systems. Füge das Ergebnis in ein leeres Dokument ein. Steht dort dein Satz, bist du fertig mit dem Test.
Wenn du das PDF erst noch erzeugen musst, geht das aus jedem Schreibprogramm: Du rufst die Speicher- oder Exportfunktion auf und wählst PDF als Zielformat. Der Weg über die Drucken-Funktion und einen PDF-Drucker führt ebenfalls zu einer Datei mit Textebene, solange du kein Bild druckst.
Bei uns läuft es ohne Umwege: Datei auswählen, Umfang bestätigen, bezahlen, Bericht per E-Mail erhalten. Vier Schritte, keine Registrierung, keine Installation. Zwischendurch musst du nichts einstellen und keine Optionen vergleichen. Wer den Ablauf einmal gemacht hat, ist beim zweiten Mal in zwei Minuten durch.
Ein Hinweis zur Datei: Lass sie geöffnet, bis der Upload durch ist. Manche Programme sperren PDFs, an denen sie gerade arbeiten, und dann findet die Dateiauswahl sie zwar, kann sie aber nicht lesen.
Welche PDF-Sorten sich prüfen lassen
| PDF-Sorte | Woran du sie erkennst | Prüfbar | Was du tust |
|---|---|---|---|
| Export aus Word oder LaTeX | Text lässt sich markieren | ja | direkt hochladen |
| Scan ohne Texterkennung | Markieren erfasst die ganze Seite als Bild | nein | erst Texterkennung laufen lassen |
| Scan mit Texterkennung | Text markierbar, teils mit Erkennungsfehlern | eingeschränkt | Stichproben auf Buchstabendreher prüfen |
| Kopiergeschütztes PDF | Markieren und Kopieren gesperrt | nein | aus der Quelldatei neu exportieren |
| PDF mit vielen Abbildungen | Datei über 50 MB | erst nach Verkleinern | Bilder komprimieren, Bildanhang trennen |
Was schiefgehen kann und wie du es behebst
Die vier häufigsten Stolpersteine
- Das PDF ist ein Bild. Ohne Textebene findet die Prüfung nichts und dein Bericht bleibt leer. Der Test mit dem Markieren fängt diesen Fall vor dem Bezahlen ab.
- Die Datei ist zu groß. Bei mehr als 50 MB liegt es fast immer an unkomprimierten Fotos oder Screenshots, nicht am Text.
- Der Umfang überrascht dich. 999 Normseiten sind viel, aber ein PDF mit hunderten Seiten Anhang kann daran kratzen. Trenne den Anhang ab.
- Kopierschutz blockiert das Auslesen. Manche Exportprogramme setzen ihn automatisch. Erzeuge das PDF neu und lass die Sicherheitsoptionen aus.
Wie lange das dauert
Für die Vorbereitung brauchst du selten mehr als fünf Minuten: Datei suchen, Textprobe, Upload. Der Scan selbst liefert in der Regel nach etwa 15 Minuten ein Ergebnis. In seltenen Fällen, etwa bei sehr hoher Auslastung, kann es bis zu 24 Stunden dauern.
Rechne den Bericht dazu. Ihn ernsthaft durchzugehen kostet bei einer Hausarbeit eine halbe Stunde, bei einer Abschlussarbeit auch mal zwei. Plane diese Zeit fest ein, sonst nützt dir das Ergebnis wenig. Ein Bericht, den niemand liest, ist herausgeworfenes Geld.
Muss vorher noch eine Texterkennung über den Scan laufen, kommen je nach Seitenzahl zehn bis dreißig Minuten dazu. Das ist der einzige Schritt, der spürbar Zeit frisst.
Wo dieser Schritt in deinem Ablauf steht
Der PDF-Scan gehört ans Ende der inhaltlichen Arbeit und vor die Endformatierung. Dein Text steht dann, du kannst einzelne Stellen aber noch ohne Aufwand umschreiben.
Zu früh geprüft heißt: Du bezahlst für einen Rohtext, der sich noch stark ändert. Zu spät geprüft heißt: Du findest am Abgabetag ein Problem, für das du keine Zeit mehr hast. Zwei Tage Puffer sind ein guter Kompromiss.
Viele erzeugen das Abgabe-PDF ohnehin ganz zum Schluss. Zieh diesen Export einmal vor und nutze ihn für den Scan. So prüfst du genau die Fassung, die später bei der Bewertung landet, und musst nicht später eine zweite Datei vergleichen.
Was du als Nächstes tust
Arbeite den Bericht Treffer für Treffer ab und sortiere ihn nach echten und harmlosen Fundstellen. Trage fehlende Belege nach und formuliere zu nahe Paraphrasen neu.
Hast du viel geändert, lohnt sich ein zweiter Scan nach der Korrektur. Er kostet wieder 0,29 € pro Normseite und zeigt dir, ob die überarbeiteten Stellen jetzt sauber sind. Arbeitest du sonst in Word, findest du den passenden Weg unter Word-Datei prüfen.