Mehrfach prüfen

Lohnt sich ein zweiter Durchlauf?

Mehrfach zu scannen ist sinnvoll, wenn du zwischen den Durchläufen Formulierungen verändert hast. Hast du nur Belege nachgetragen, kommt fast derselbe Bericht zurück, denn eine Fußnote löscht die Übereinstimmung mit der Quelle nicht. Diese Unterscheidung spart dir Geld.

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 |  Zuletzt geprüft: 26.08.2026  |  7 Min. Lesezeit

Kurzantwort in drei Schritten

  1. Zähl die geänderten Absätze. Nicht die Korrekturen insgesamt, nur die, bei denen du Sätze neu formuliert hast.
  2. Unter fünf Absätzen: gezielt gegenlesen. Ein neuer Scan zeigt dir dafür zu wenig.
  3. Ab einem größeren Umbau: zweiter Durchlauf. Er kostet wieder 0,29 € pro Normseite und prüft die neuen Formulierungen.

Mehrfach zu prüfen ist keine Frage der Vorsicht, sondern eine Rechenaufgabe. Ein Scan liefert dir neue Information nur an den Stellen, an denen sich der Wortlaut seit dem letzten Durchlauf tatsächlich verändert hat, und über alles Übrige erzählt er dir eine Geschichte, die du schon kennst. Alles andere ist bezahlte Wiederholung.

Wann ein zweiter Durchlauf etwas bringt

Der klassische Fall: Dein erster Bericht hatte zwölf ernsthafte Treffer, du hast acht Absätze komplett neu geschrieben und zwei Passagen aus dem Theorieteil ersetzt. Damit besteht ein spürbarer Teil deiner Arbeit aus Sätzen, die noch nie durch eine Prüfung gelaufen sind, und ausgerechnet diese Sätze hast du unter Zeitdruck und mit der Quelle vor Augen geschrieben. Ein zweiter Scan schaut sich genau diesen Teil an.

Sinnvoll ist er auch, wenn du beim Umschreiben unsicher warst. Eine Paraphrase, die du dreimal umgestellt hast, liegt manchmal immer noch zu nah am Original, weil du zwar jedes zweite Wort ausgetauscht, den Satzbau und die Gedankenführung der Quelle aber unangetastet gelassen hast. Der Bericht sagt dir das nüchtern. Wie du solche Stellen wirklich löst, steht unter Paraphrase verbessern.

Ein dritter Grund kommt bei langen Arbeiten dazu. Wer eine Masterarbeit über Wochen überarbeitet, hat am Ende ein Dokument, das mit der geprüften Fassung nur noch zur Hälfte übereinstimmt. Da ist der zweite Durchlauf kein Nachschlag, sondern der eigentliche Scan.

Wann er Geld kostet, ohne dir etwas zu zeigen

Hier liegt der teuerste Irrtum, und er betrifft viele: Quellenangaben nachtragen senkt den Prozentwert nicht.

Die Prüfung vergleicht Wortfolgen mit Quellen im Netz und in Publikationen. Sie liest keine Fußnoten mit und bewertet nicht, ob dein Beleg korrekt ist. Ein Satz, den du wörtlich übernommen hast, stimmt weiter mit der Quelle überein, egal wie sauber du ihn jetzt gekennzeichnet hast. Er bleibt markiert.

Das ist kein Fehler der Software. Für deine Bewertung zählt der Unterschied riesig: Ein belegtes Zitat ist korrektes Arbeiten, ein unbelegtes dieselbe Stelle ohne Beleg ist ein Täuschungsvorwurf. Im Bericht sehen beide gleich aus. Wie du sie auseinanderhältst, steht unter echte vs. falsche Treffer.

Wer also nach dem ersten Bericht nur Fußnoten gesetzt hat, bekommt beim zweiten Scan fast dieselbe Prozentzahl zurück und schließt daraus womöglich, seine Korrektur habe nicht gewirkt. Sie hat gewirkt. Nur nicht an der Stelle, die diese Zahl misst.

Ein durchgerechnetes Beispiel aus einer Seminararbeit mit 20 Normseiten. Der erste Bericht meldet 14 Prozent, verteilt auf zwölf Fundstellen: neun wörtliche Zitate, denen die Anführungszeichen fehlten, und drei Paraphrasen, die zu nah am Original lagen. Du korrigierst alle zwölf sauber. Der zweite Bericht zeigt 12 Prozent. Zwei Punkte Unterschied, obwohl die eigentliche Arbeit erledigt ist. Wer den Prozentwert als Erfolgsmaß nimmt, ist an dieser Stelle enttäuscht. Wer die drei Paraphrasen als Maß nimmt, ist fertig und kann formatieren.

So gehst du beim zweiten Durchlauf vor

Öffne deinen ersten Bericht neben dem überarbeiteten Dokument. Hak jede Fundstelle ab und notier in einem Satz, was du getan hast: belegt, umformuliert, gelöscht, unverändert gelassen. Diese Liste ist die Entscheidungsgrundlage.

Steht dort überwiegend „belegt", brauchst du keinen zweiten Scan. Gezieltes Gegenlesen genügt. Steht dort oft „umformuliert", lade die neue Fassung hoch. Der Ablauf ist derselbe wie beim ersten Mal: Datei auswählen, Umfang bestätigen, bezahlen, Bericht per E-Mail bekommen. Ein Konto ist auch beim zweiten Durchlauf nicht nötig.

Praktischer Kniff für große Arbeiten: Kopier nur die überarbeiteten Kapitel in ein neues Dokument. Der Normseitenrechner zeigt dir vorab, wie klein der Umfang dadurch wird.

Welche Korrektur einen neuen Scan rechtfertigt

Was du geändert hast Ändert sich der Bericht? Zweiter Scan?
Fußnote oder Quellenangabe ergänzt kaum nein, gezielt gegenlesen
Anführungszeichen um ein Zitat gesetzt kaum nein
Paraphrase neu formuliert ja, an dieser Stelle ja, wenn es mehrere sind
Ganzen Absatz ersetzt ja, deutlich ja
Kapitel gelöscht Prozentwert verschiebt sich nur bei großem Anteil
Neues Kapitel geschrieben ja, ungeprüfter Text ja
Rechtschreibung und Kommas korrigiert nein nein

Was beim Mehrfachprüfen schiefgeht

Das Scan-Karussell

Manche laden nach jeder Korrekturrunde erneut hoch und beobachten, wie der Prozentwert sinkt. Das optimiert eine Zahl, nicht die Arbeit. Zwei Nebenwirkungen: Du zahlst jedes Mal neu, und du beginnst, Sätze umzuschreiben, die sachlich völlig in Ordnung sind. Am Ende steht ein glatter Text mit niedrigem Wert und ein Grundlagenkapitel, dem man das Verbiegen anmerkt. Setz dir vorher eine Grenze: zwei Durchläufe, danach entscheidest du selbst.

Der zweite typische Fehler ist die Verwechslung von Fassungen. Wer den zweiten Scan versehentlich mit der alten Datei startet, bekommt einen Bericht, der nichts über die Korrektur aussagt. Benenn deine Dateien mit Datum und leg beide Berichte an denselben Ort. Wie du das sauber ordnest, steht unter Bericht archivieren.

Was der zweite Durchgang kostet und dauert

Abgerechnet wird jeder Scan einzeln, zu 0,29 € pro Normseite. Eine Hausarbeit mit 18 Normseiten kostet also zweimal 5,22 €, zusammen 10,44 €. Bei einer Masterarbeit mit 80 Normseiten sind es zweimal 23,20 €. Wer nur die überarbeiteten 20 Normseiten hochlädt, zahlt für den zweiten Durchgang 5,80 €.

Zeitlich ändert sich nichts gegenüber dem ersten Mal. Das Ergebnis liegt meist nach rund 15 Minuten vor, in seltenen Fällen dauert es bis zu 24 Stunden. Der zweite Bericht liest sich schneller. Du kennst die harmlosen Stellen bereits und musst nur noch prüfen, ob die überarbeiteten Absätze jetzt anders aussehen als vorher.

Wo der zweite Scan in deinem Ablauf steht

Er gehört zwischen die Korrektur und die Endformatierung, nicht davor und nicht danach. Die Reihenfolge entscheidet. Reihenfolge: erster Scan, Bericht sortieren, Treffer abarbeiten, zweiter Scan, formatieren.

Wenn du wissen willst, ob sich der doppelte Aufwand bei deinem Umfang überhaupt rechnet, findest du die Zahlen unter Kosten mehrfacher Prüfungen. Für die meisten Hausarbeiten ist die Antwort einfach: Zwei Scans kosten zusammen weniger als ein Kinoabend.

FAQ

Häufige Fragen

Er lohnt sich, wenn du echten Text umgeschrieben hast, also Paraphrasen neu formuliert oder Absätze ersetzt. Hast du nur Quellenangaben ergänzt, bleibt der Bericht praktisch gleich, weil die Übereinstimmung mit der Quelle durch einen Beleg nicht verschwindet. Dann sparst du dir den Durchlauf.
Nein, oder nur zufällig. Der Wert misst Übereinstimmung mit gefundenen Quellen, nicht die Korrektheit deiner Belege. Ein wörtlich übernommener Satz bleibt markiert, auch wenn er jetzt in Anführungszeichen steht und eine Seitenzahl trägt. Bewertet wird die Stelle trotzdem völlig anders.
So oft du willst, jeder Durchlauf wird einzeln abgerechnet. Ein Abo gibt es nicht, eine Mindestlaufzeit auch nicht. Sinnvoll sind in der Praxis zwei Durchläufe: einer nach dem fertigen Rohtext, einer nach der Überarbeitung. Ein dritter bringt selten neue Erkenntnisse.
Eine Bachelorarbeit mit rund 45 Normseiten kostet pro Scan 13,05 €, zwei Durchläufe also 26,10 €. Eine Normseite sind 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen, nicht eine Word-Seite. Mit dem Rabattcode plagiat-scan10 gehen von jeder Bestellung 10 Prozent ab. Ein Abo oder eine Grundgebühr kommt nicht dazu.
Ja. Du lädst eine Datei hoch, die nur die überarbeiteten Abschnitte enthält. Weil nach Normseiten abgerechnet wird, zahlst du dann auch nur für diesen Umfang. Für zehn überarbeitete Normseiten sind das 2,90 € statt des vollen Preises für die ganze Arbeit.
Im Kern nicht. Dieselbe Datei führt zu denselben Fundstellen. Kleine Abweichungen sind möglich, weil sich der durchsuchte Quellenbestand im Netz laufend verändert und neue Seiten hinzukommen. Als Kontrolle taugt ein Durchlauf ohne vorherige Textarbeit trotzdem nicht: Er bestätigt nur, was du längst weißt.

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Schritt-für-Schritt durch Upload, Bericht und Korrektur.

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Zweiter Scan nur dort, wo er etwas zeigt

Ergebnis in der Regel in 15 Minuten. Kein Abo, keine Registrierung.

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