Plagiat Scanner.de Redaktion | Zuletzt geprüft: 26.08.2026 | 6 Min. Lesezeit
Was sich über Docoloc sagen lässt und was nicht
Docoloc ist im deutschsprachigen Hochschulraum bekannt und wird dort auf institutioneller Ebene eingesetzt. Der Weg führt über die Einrichtung: Sie schließt den Vertrag, sie bindet den Dienst in ihre Abläufe ein, sie entscheidet über die Nutzung.
Mehr behaupten wir hier nicht. Zu Funktionsumfang, Quellenbestand und Konditionen kursieren Angaben aus dritter Hand, die wir nicht belegen können, und ungeprüfte Zahlen sind schlechter als gar keine. Wenn dich Details interessieren, frag beim Anbieter nach.
Was für deine Entscheidung zählt, ist ohnehin etwas anderes. Es geht nicht um besser oder schlechter. Es geht darum, dass institutionelle Werkzeuge für Studierende in der Regel gar nicht direkt buchbar sind, weil sie über die Hochschule laufen. Genau das ist der Grund, aus dem Leute nach einer Alternative suchen.
Was institutioneller Zugang im Alltag heißt
Die Prüfung gehört in diesem Modell zum Bewertungsvorgang. Nicht zu deiner Vorbereitung.
Praktisch bedeutet das dreierlei. Erstens läuft der Abgleich zu einem Zeitpunkt, den du nicht bestimmst, meistens nach der Abgabe. Zweitens siehst du den Bericht nur, wenn deine Einrichtung ihn freigibt, und diese Freigabe ist nicht der Regelfall. Drittens gibt es keinen Probelauf, mit dem du eine Rohfassung testen könntest, bevor sie offiziell wird.
Eine Szene, die sich oft wiederholt
Eine Studentin hat ihr Grundlagenkapitel aus Notizen geschrieben, in denen wörtliche Auszüge und eigene Gedanken untereinander stehen. Beim Kürzen sind zwei Fußnoten verschwunden. Sie würde das gern vor der Abgabe wissen und nicht in einem Gespräch drei Wochen später. Ein eigener Scan ist der einzige Weg, der ihr diese Reihenfolge erlaubt.
Docoloc und unser Scan nebeneinander
| Kriterium | Docoloc | Plagiat Scan bei uns |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Einrichtungen im Hochschulraum | Einzelpersonen mit einem eigenen Text |
| Zugang | über die Einrichtung, nicht über ein privates Konto | direkt buchbar, ohne Registrierung |
| Auslöser | die Einrichtung im Rahmen ihres Verfahrens | du selbst, zu deinem Zeitpunkt |
| Datenschutz | geregelt im Vertrag der Einrichtung | Server in Deutschland, DSGVO, Löschung nach 14 Tagen |
| Preismodell | Konditionen erfragst du beim Anbieter | 0,29 € je Normseite, Kombi 0,39 € statt 0,58 € |
Die zurückhaltenden Felder sind Absicht. Eine Vergleichstabelle, die fremde Produkte mit erfundenen Werten füllt, sieht vollständig aus und hilft dir null. Woran du seriöse Anbieterangaben erkennst, steht in der Anbieter-Checkliste.
Warum der Vergleich zweier Berichte selten weiterhilft
Viele hoffen, mit einem eigenen Scan das Ergebnis der Hochschule vorherzusagen. Das funktioniert nicht.
Zwei Systeme unterscheiden sich in drei Punkten, die alle auf den Prozentwert durchschlagen: im Quellenbestand, in der Mindestlänge einer gezählten Übereinstimmung und im Umgang mit Zitaten und Literaturverzeichnis. Schon deshalb kann dieselbe Arbeit einmal bei sieben und einmal bei fünfzehn Prozent landen, ohne dass eines der beiden Ergebnisse falsch wäre.
Der Prozentwert taugt deshalb nicht als Prognose, sondern höchstens als grobe Orientierung darüber, wie viel fremder Wortlaut überhaupt in deinem Text steckt, und selbst diese Orientierung verschiebt sich, sobald du das Literaturverzeichnis herausnimmst.
Was ein eigener Scan tatsächlich liefert, ist die Liste der Absätze, an denen dein Text nah an einer Quelle liegt. Diese Liste ist über Systeme hinweg erstaunlich stabil. Wie du sie sortierst, erklärt echte vs. falsche Treffer.
Wann eine eigene Prüfung sinnvoll ist
Nicht für jede Arbeit. Wenn deine Hochschule dir einen Testupload anbietet, ist der Weg klar.
Ohne diese Möglichkeit lohnt sich ein eigener Durchgang, wenn eine dieser Beschreibungen auf dich passt:
- Deine Arbeit stützt sich stark auf wenige Standardwerke, und der Theorieteil klebt womöglich an der Vorlage.
- Du hast in einer langen Schreibphase mit Copy-und-Paste-Notizen gearbeitet.
- Du reichst extern ein, im Fernstudium oder an einer kleinen Einrichtung ohne eigene Lizenz.
- Deine Prüfungsordnung verlangt eine Erklärung zur Nutzung generativer Werkzeuge. Wo du sie findest, steht unter Prüfungsordnung finden.
Was unser Angebot leistet, und was nicht
Wir arbeiten mit PlagAware und gleichen deinen Text gegen über 70 Milliarden Quellen ab. Ohne Konto, ohne Abo, ohne Mindestlaufzeit. Nach dem Upload bekommst du in der Regel binnen 15 Minuten ein PDF, in dem markierte Passagen farbig hinterlegt und mit ihrer Quelle verlinkt sind.
Ehrlich bleiben wir auch bei den Lücken. Eine unveröffentlichte Arbeit aus dem Archiv eines Lehrstuhls steht in keiner erreichbaren Quelle. Ein gedrucktes Buch ohne Digitalisat lässt sich nicht abgleichen. Eine Passage, die du aus einer fremdsprachigen Vorlage übersetzt hast, hinterlässt kaum wörtliche Spuren. Kein Anbieter am Markt löst diese drei Probleme vollständig, wir eingeschlossen.
Ebenfalls nicht im Angebot: eine Anbindung an dein Campussystem, eine Rückmeldung an Lehrende und eine Aussage darüber, wie deine Fakultät einen Befund einordnet.
Ablauf und Kosten
Du wählst den Scan, lädst deine Datei hoch und zahlst. Angenommen werden .docx, .doc, .pdf, .txt, .odt, .rtf und .pages bis 50 MB und bis 999 Normseiten. Das Ergebnis liegt meist nach einer Viertelstunde bereit, in seltenen Fällen dauert es bis zu 24 Stunden.
Abgerechnet wird nach Normseiten zu 1.800 Zeichen samt Leerzeichen. Eine Masterarbeit mit 80 Normseiten kostet 23,20 € im Plagiat Scan und 31,20 € im Kombi-Scan. Der Normseitenrechner rechnet dir deine Zeichenzahl um.
Entscheidungshilfe
Vier Fragen, dann steht die Entscheidung.
- Gibt deine Einrichtung dir einen eigenen Upload für Entwürfe? Dann nimm ihn.
- Willst du vor der Abgabe wissen, wo dein Text an fremden Formulierungen hängt? Dann prüf selbst.
- Fragt deine Ordnung nach generativen Werkzeugen? Dann prüf beides in einem Durchgang.
- Ist die Arbeit schon abgegeben? Dann ändert ein Scan nichts mehr, verschafft dir aber Klarheit für ein mögliches Gespräch.
Wer dieselbe Zugangsfrage aus einer anderen Richtung stellt, findet die Einordnung unter Uni-Software vs. eigene Prüfung und unter welche Software Unis nutzen.