Plagiat Scanner.de Redaktion | Zuletzt geprüft: 26.08.2026 | 6 Min. Lesezeit
Die ehrliche Antwort
Manche Hochschulen stellen ihren Studierenden eine Prüfung bereit, viele nicht. Eine allgemeine Aussage gibt es nicht, weil jede Einrichtung das selbst entscheidet.
Ob deine Uni zahlt, beantwortet verlässlich nur deine eigene Hochschule. Was bei dir gilt, steht in deiner Prüfungsordnung oder weiß dein Prüfungsamt. Diese Auskunft kostet dich eine Mail und ein paar Tage Geduld.
Frag früh. Wer erst zwei Tage vor der Abgabe fragt, bekommt die Antwort meistens erst danach, und dann nützt sie nichts mehr.
Falls nichts bereitsteht, ist der Betrag überschaubar. Eine Studienarbeit mit 36.000 Zeichen sind 20 Normseiten und damit 5,80 € beim Plagiat Scan.
Was Hochschulen typischerweise einsetzen
An vielen Einrichtungen läuft Prüfsoftware, häufig eingebunden in das Lernmanagementsystem, über das Arbeiten abgegeben werden. Der Zweck ist dabei meistens ein anderer, als Studierende vermuten.
Solche Systeme sind für die Bewertung nach der Abgabe gedacht. Sie liefern der Betreuung einen Bericht über eine bereits eingereichte Arbeit, und ihre Berechtigungen sind an Rollen gebunden: Lehrende dürfen prüfen, Studierende sehen das Ergebnis oft gar nicht. Eine Übersicht über die Praxis steht unter Software an Hochschulen.
Ein zweiter Punkt betrifft die Speicherung. In institutionellen Systemen werden abgegebene Arbeiten häufig dauerhaft in einen Vergleichsbestand aufgenommen, damit spätere Jahrgänge dagegen geprüft werden können, und das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer Prüfung, bei der dein Text nach 14 Tagen gelöscht wird.
Warum ein Uni-Zugang selten offensteht
Die Lizenzen werden für Institutionen gekauft, nicht für Einzelpersonen. Das ist der Kern der Sache.
Ein Zugang für alle Studierenden würde die Zahl der Prüfvorgänge um ein Vielfaches erhöhen, und viele Verträge rechnen genau danach ab. Dazu kommt eine inhaltliche Zurückhaltung: An manchen Fakultäten wird die Selbstprüfung vor der Abgabe kritisch gesehen, weil sie als Optimierung auf einen Prozentwert missverstanden werden kann. Das ist keine Bewertung dieser Haltung, sondern die Beschreibung eines häufigen Arguments. Wie sich Uni-Software und eigene Prüfung unterscheiden, steht unter Uni-Software vs. eigene Prüfung.
Wo du nachfragst
| Stelle | Was du fragst | Was die Antwort bedeutet |
|---|---|---|
| Prüfungsamt | Gibt es einen Zugang für Studierende vor der Abgabe? | verbindlichste Auskunft, gilt für alle |
| Betreuung der Arbeit | Wird meine Arbeit nach Abgabe geprüft, und womit? | Hinweis auf den Ablauf im Fach |
| Bibliothek | Ist eine Prüfsoftware über Campuslizenzen zugänglich? | oft zuständig für Lizenzen |
| Fachschaft | Wie machen es andere im Studiengang? | Erfahrungswerte, keine verbindliche Regel |
| Graduiertenzentrum | Gibt es Mittel für Promovierende? | relevant bei Dissertationen |
| Sekretariat des Lehrstuhls | Werden Auslagen erstattet? | entscheidet über Kostenübernahme |
Stell die Frage konkret und in einem Satz. „Gibt es für Studierende einen Zugang zur Plagiatsprüfung vor der Abgabe?" ist beantwortbar, „Wie ist das mit Plagiatsprüfungen bei uns?" nicht.
Die drei Antworten, die du bekommen kannst
In der Praxis läuft es auf drei Varianten hinaus, und jede führt zu einer anderen Entscheidung.
Die erste: Es gibt einen Zugang für Studierende. Dann nutz ihn, kläre aber vorher, ob deine Arbeit dabei gespeichert wird. Die zweite: Es gibt Software, aber nur für Lehrende. Dann bleibt für die Selbstkontrolle nur eine eigene Prüfung. Die dritte: Es gibt nichts oder niemand weiß es. Auch das ist eine brauchbare Antwort, weil sie dir die Suche erspart.
Bei der zweiten Variante lohnt eine Nachfrage bei der Betreuung. Manche Lehrende prüfen einen Entwurf auf Wunsch vorab und geben dir den Bericht, auch wenn es dafür kein offizielles Verfahren gibt.
Verlass dich darauf aber nicht als einzige Möglichkeit, denn niemand ist dazu verpflichtet, und in der Woche vor der Abgabe sind Betreuende selten kurzfristig verfügbar.
Wenn geprüft wird, aber erst nach der Abgabe
Der häufigste Fall ist der unangenehmste. Deine Arbeit wird geprüft, du erfährst das Ergebnis aber erst mit der Bewertung.
Zu diesem Zeitpunkt kannst du nichts mehr ändern. Eine eigene Prüfung vorher hat deshalb einen anderen Zweck als die Prüfung durch die Hochschule: Sie zeigt dir Fundstellen, solange du sie noch korrigieren kannst. Ob eine Prüfung überhaupt vorgeschrieben ist, ist eine andere Frage und unter Ist die Prüfung Pflicht beschrieben.
Der Unterschied ist also nicht die Technik, sondern der Zeitpunkt. Dieselbe Fundstelle, die vier Wochen vor der Abgabe eine Viertelstunde Korrekturarbeit bedeutet, wird nach der Abgabe zu einem Vorgang, an dem mehrere Personen beteiligt sind.
Was eine eigene Prüfung kostet
Wenn nichts bereitsteht, rechnest du selbst. Der Satz liegt bei 0,29 € pro Normseite mit 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen.
Die Studienarbeit mit 20 Normseiten kostet 5,80 €. Nimmst du die KI-Prüfung dazu, sind es 0,39 € pro Normseite, also 7,80 €. Es gibt keine Grundgebühr, kein Abo und keine Registrierung, und du kannst auch nur einzelne Kapitel prüfen lassen, wenn das Budget knapp ist. Alle Sätze stehen unter Preise.
Erstattung durch Lehrstuhl oder Projekt
Bei Promovierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden übernimmt manchmal die Einrichtung die Kosten. Der übliche Weg ist eine Auslagenerstattung.
Du bezahlst selbst, reichst den Beleg ein und bekommst den Betrag zurück. Zwei Punkte solltest du vorher klären: ob eine Zusage nötig ist, bevor du bestellst, und welche Angaben auf dem Beleg stehen müssen. Was dort drauf steht, ist unter Rechnung und Beleg aufgeführt.
Was du jetzt machst
Schreib heute die Mail ans Prüfungsamt, dann läuft die Auskunft, während du weiterschreibst. Zwei Sätze genügen.
Rechne parallel aus, was eine eigene Prüfung kosten würde, damit du im Zweifel nicht neu planen musst, wenn die Antwort ausbleibt oder ernüchternd ausfällt. Kommt keine hilfreiche Auskunft, bestellst du über Jetzt scannen und ziehst mit dem Code plagiat-scan10 zehn Prozent ab.
Zwei Dinge lohnen sich unabhängig von der Antwort: die Frage nach der Speicherung deiner Arbeit und die Frage nach dem Zeitpunkt der Prüfung. Beide entscheiden mehr über deinen Nutzen als die Frage, wer am Ende bezahlt.