Arbeiten & Fächer
Plagiats- und KI-Prüfung nach Arbeitstyp und Studienfach.
Was bei einer Prüfung auffällt, hängt stark von der Textsorte ab. Eine Hausarbeit mit hohem Zitatanteil verhält sich anders als eine empirische Masterarbeit, und eine juristische Arbeit anders als eine literaturwissenschaftliche.
Warum der Arbeitstyp die Prozentzahl bestimmt
Der Anteil übereinstimmenden Textes wird von drei Faktoren getrieben: Wie viel wörtlich zitiert wird, wie stark die Fachsprache standardisiert ist und wie groß der eigene empirische Anteil ist. Eine Bachelorarbeit, die vor allem Forschungsstand referiert, liegt naturgemäß höher als eine Masterarbeit mit eigener Erhebung — ohne dass eine der beiden ein Problem hätte.
Deshalb ist ein pauschaler Richtwert wenig wert. Sinnvoller ist die Frage, welche Fundstellen für die jeweilige Textsorte normal sind und welche nicht. Genau das beschreiben die Seiten in diesem Bereich — je Arbeitstyp und Fach.
KI-Prüfung nach Arbeitstyp
Bei der KI-Erkennung ist die Streuung noch größer. Kurze, stark strukturierte Texte wie Exposés oder Zusammenfassungen erzeugen häufiger falsch positive Werte als lange Fließtexte, weil dem Detektor schlicht Material für eine stabile Einschätzung fehlt. Wer weiß, welcher Wert bei welcher Textsorte typisch ist, kann ein Ergebnis einordnen statt zu erschrecken.