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Anbieter nutzen, wenn du in Wien oder Zürich sitzt

Für eine Plagiatsprüfung aus Österreich oder der Schweiz verschieben sich drei Punkte: Wie wird abgerechnet, wo liegen die Daten, und deckt die Quellenbasis den eigenen Sprachraum ab? Diese Seite ordnet die drei Fragen und nennt unsere Antworten.

Datenweg transparent beschrieben Lieferung spätestens am nächsten Werktag Verfügbare Online-Quellen

— redaktionell verantwortlich: Benjamin Lohrer  |  Zuletzt geprüft: 26.08.2026  |  7 Min. Lesezeit

Drei Fragen, die sich außerhalb Deutschlands anders stellen

Ob du in Graz, in Bern oder in Bochum studierst, ändert am Textabgleich selbst nichts. Es ändert drei Rahmenbedingungen, und genau die entscheiden, ob ein Anbieter für dich praktikabel ist.

Erstens die Abrechnung: In welcher Währung wird gezahlt, und was macht deine Bank daraus? Zweitens der Serverstandort und das Recht, das dort greift. Drittens die Frage, ob der Quellenbestand den deutschsprachigen Raum wirklich abdeckt oder nur den deutschen Teil davon.

Was sich nicht ändert: die Regeln deiner Einrichtung. Die stehen in deiner Prüfungsordnung oder in den Vorgaben deiner Schule, und kein Anbieter kann sie dir vorwegnehmen.

Abrechnung: Euro, Franken und die Gebühr dazwischen

In Österreich ist der Fall einfach, weil der Euro Landeswährung ist. Ein Preis in Euro ist der Preis, den du zahlst.

In der Schweiz kommt eine Zwischenstufe dazu. Ein Anbieter, der in Euro abrechnet, überlässt die Umrechnung deiner Bank oder deinem Kartenanbieter, und viele erheben dabei eine Fremdwährungsgebühr. Bei einem Betrag von wenigen Franken fällt eine solche Gebühr anteilig deutlicher aus als bei einer großen Rechnung, deshalb lohnt ein Blick in die Konditionen deiner Karte, bevor du dich über die Differenz wunderst.

Was du dagegen nicht brauchst, ist ein Anbieter im eigenen Land. Für einen digitalen Vorgang ohne Versand und ohne Termin zählt der Preis am Ende der Umrechnung, nicht der Sitz des Unternehmens, und ein regionaler Anbieter ist deshalb nicht automatisch die praktischere Wahl.

Rechne trotzdem konkret nach. Der Betrag steht bei einer Abrechnung nach Normseiten schon vor dem Kauf fest, sodass du ihn ohne Überraschung umrechnen kannst.

Serverstandort und Datenschutz

Für Nutzende in Österreich ist die Lage übersichtlich, weil die DSGVO in der gesamten EU unmittelbar gilt. Wo einzelne Dienste im Datenweg sitzen, steht in der Datenschutzerklärung.

Für die Schweiz gilt ein eigenes Datenschutzgesetz, und die Verarbeitung im europäischen Ausland ist eine Frage, die deine Hochschule für ihre eigenen Prozesse geregelt hat. Für deinen privaten Scan vor der Abgabe ist der wichtigere Punkt ein anderer: Was passiert mit deiner Datei, und wann verschwindet sie? Die vollständige Kriterienliste steht unter Datenschutz im Vergleich.

Bei uns wird die Datei für den Scan gespeichert und entlang des in der Datenschutzerklärung beschriebenen Datenwegs an beteiligte Dienste übermittelt. Die 30 Tage gelten für reguläre Scan-Uploads im eigenen Webspeicher, nicht für Prüftexte beim Anbieter, Berichte und E-Mail-Kopien. Laut PlagAware wird dein eigener Scan-Upload nicht als Vergleichsquelle für andere Nutzer verwendet. Eine öffentlich zugängliche Fassung kann dagegen als Quelle erscheinen.

Sprachraum der Datenbasis

Ein Quellenbestand ist nicht nach Ländern sortiert, sondern nach Verfügbarkeit. Was digital vorliegt und erreichbar ist, kann gefunden werden, und das schließt Fachzeitschriften, Hochschulschriften und Verlagspublikationen aus Österreich und der Schweiz ein.

Die Lücken verlaufen deshalb nicht entlang der Grenze, sondern entlang der Digitalisierung. Ein Aufsatz aus einer Wiener Fachzeitschrift, der frei online steht, ist auffindbar. Ein regional gedrucktes Werk ohne Digitalisat ist es nicht, und dasselbe gilt für ein deutsches Buch mit gleichem Schicksal.

Eine Besonderheit betrifft die Schweiz. Schweizer Texte schreiben ss statt ß, und wie ein System mit dieser Schreibvariante umgeht, gehört zu den Dingen, die kein Anbieter offenlegt. Verlässliche Zahlen dazu gibt es nicht, und wir behaupten auch keine.

Die drei Fragen nebeneinander

Kriterium Österreich Schweiz
Währung bei Euro-Preisen identisch, keine Umrechnung Umrechnung durch die Bank, Gebühr möglich
Rechtsrahmen der Verarbeitung DSGVO gilt unmittelbar eigenes Datenschutzrecht, EU-Verarbeitung klären
Quellenraum deutschsprachige Publikationen erfasst deutschsprachige Publikationen erfasst
Typische Arbeiten VWA, Bachelor- und Masterarbeiten Maturaarbeit, Bachelor- und Masterarbeiten
Regeln zur Bewertung Vorgaben der Schule oder Hochschule Vorgaben der Schule oder Hochschule

Was für Schul- und Abschlussarbeiten gilt

Für eine VWA in Österreich und eine Maturaarbeit in der Schweiz läuft die Prüfung technisch genauso ab wie für eine Bachelorarbeit. Der Abgleich fragt nicht nach Schulform.

Ein Punkt ist bei Schularbeiten trotzdem eigen. Arbeiten aus deinem eigenen Jahrgang und aus den Vorjahren sind in der Regel unveröffentlicht und stehen damit in keinem durchsuchbaren Bestand. Wer aus einer Arbeit der letzten Klasse abschreibt, wird von keinem Werkzeug erwischt, sondern von einer Lehrkraft, die den Text wiedererkennt.

Was auch bei uns nicht geht

Die Grenzen gelten grenzüberschreitend

Kein Textabgleich findet alles, und das hat nichts mit deinem Wohnort zu tun. Unveröffentlichte Arbeiten aus Schul- und Hochschularchiven stehen in keinem Bestand. Gedruckte Bücher ohne digitale Fassung lassen sich nicht abgleichen. Übersetzte Stellen aus einer fremdsprachigen Vorlage bleiben einem reinen Textvergleich weitgehend verborgen. Wer dir Vollständigkeit verspricht, verspricht mehr, als die Technik hergibt.

Genauso wenig sagen wir dir, wie deine Schule oder Hochschule einen Befund bewertet. Die Regeln in Österreich und in der Schweiz weichen von den deutschen ab, und innerhalb der Länder unterscheiden sie sich zwischen den einzelnen Einrichtungen erheblich. Was bei dir gilt, weiß dein Prüfungsamt oder deine Betreuung.

Ablauf und Preis

Datei hochladen, Scan wählen, bezahlen, Bericht abholen. Ein Konto brauchst du nicht, und akzeptiert werden .docx, .doc, .pdf, .txt, .odt, .rtf und .pages bis 50 MB und 999 Normseiten.

Der Preis richtet sich nach Normseiten zu 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen: 0,29 € je Normseite für den Plagiat Scan, mit KI-Prüfung 0,39 € statt 0,58 €. Eine Maturaarbeit mit 20 Normseiten kostet damit 5,80 € oder 7,80 €, eine Masterarbeit mit 80 Normseiten 23,20 € oder 31,20 €. Deine eigene Zahl liefert der Normseitenrechner. Das Ergebnis liegt üblicherweise nach 15 Minuten vor; zugesagt ist die Lieferung spätestens am nächsten Werktag.

Was du vor dem Buchen klärst

Sieh in die Vorgaben deiner Einrichtung, ob eine eigene Vorabprüfung erwünscht, erlaubt oder gleichgültig ist. Die Antwort fällt unterschiedlich aus und steht selten im Netz, dafür meist im Sekretariat.

Prüf danach deine Kartenkonditionen, wenn du in der Schweiz zahlst, und plane den Termin so, dass nach dem Bericht noch zwei Tage bleiben. Ohne diese zwei Tage bringt dir der schönste Bericht wenig.

FAQ

Häufige Fragen

Ja. Der Scan läuft im Browser, eine Registrierung ist nicht nötig, und es gibt keine Beschränkung auf deutsche Nutzerinnen und Nutzer. Abgerechnet wird in Euro, und der Bericht kommt in der Regel innerhalb von 15 Minuten. Zugesagt ist die Lieferung spätestens am nächsten Werktag.
In Euro. In Österreich ist das die Landeswährung, in der Schweiz rechnet deine Bank oder dein Kartenanbieter um. Achte auf eine mögliche Fremdwährungsgebühr, denn sie kann bei einem kleinen Betrag anteilig spürbar sein. Ein Blick in die Konditionen deiner Karte klärt das vorab in zwei Minuten.
Entlang des in der Datenschutzerklärung beschriebenen Datenwegs; die Datei wird gespeichert und an beteiligte Dienste übermittelt, ein einheitlicher Verarbeitungsort für alle Schritte wird nicht zugesagt. Die Datenschutzerklärung nennt 30 Tage für reguläre Scan-Uploads im eigenen Webspeicher; Prüftexte beim Anbieter, Berichte und E-Mail-Kopien sind davon getrennt. Laut PlagAware wird dein eigener Scan-Upload nicht als Vergleichsquelle für andere Nutzer verwendet. Eine veröffentlichte Fassung deiner Arbeit kann unabhängig davon gefunden werden. Ob deine Hochschule zusätzliche Vorgaben macht, klärst du am besten dort, denn das ist keine Rechtsberatung. Für den Scan selbst ändert dein Wohnsitz nichts.
Der Abgleich läuft gegen zahlreiche Online-Quellen und erfasst den deutschsprachigen Raum, also auch Publikationen aus Österreich und der Schweiz, soweit sie digital vorliegen. Nicht erfassbar sind unveröffentlichte Arbeiten und Druckwerke ohne Digitalisat, unabhängig vom Land. Digitalisierung entscheidet hier mehr als die Landesgrenze.
Ja, technisch macht das keinen Unterschied, weil ein Textabgleich nicht nach Schulform fragt. Was für die Bewertung gilt, steht in den Vorgaben deiner Schule. Beachte, dass Arbeiten aus deinem eigenen Jahrgang meist unveröffentlicht sind und deshalb in den online auffindbaren Quellen nicht stehen. Eine Lehrkraft erkennt solche Texte trotzdem oft wieder.
0,29 € pro Normseite zu 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen. Eine VWA mit 20 Normseiten kostet 5,80 €, eine Bachelorarbeit mit 45 Normseiten 13,05 €. Mit der KI-Prüfung im selben Durchgang zahlst du 0,39 € statt 0,58 € pro Normseite.

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