Plagiat Scanner.de Redaktion | Zuletzt geprüft: 26.08.2026 | 6 Min. Lesezeit
Der Seitenpreis in einer Zeile
Eine Seite kostet 0,29 €, und zwar eine Normseite mit 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen. Eine Seminararbeit mit 22 Word-Seiten und rund 42.000 Zeichen ergibt 24 Normseiten und kostet 6,96 €.
Der Satz ändert sich nicht. Nicht nach Fachbereich, nicht nach Textsorte, nicht nach Umfang. Ob du sechs Seiten prüfen lässt oder sechshundert, jede einzelne davon wird mit demselben Betrag gerechnet, und es gibt keinen Mindestbetrag, unter den eine Bestellung nicht fallen darf.
Willst du zusätzlich wissen, wie ein KI-Detektor deinen Text bewertet, steigt der Seitenpreis auf 0,39 € für beide Prüfungen zusammen. Zwei getrennte Bestellungen wären 0,58 €. Der Aufpreis für die zweite Prüfung beträgt also 10 Cent je Seite statt noch einmal 29.
Warum die Word-Seite als Maß nicht taugt
Eine Word-Seite ist keine Menge, sondern ein Ausschnitt. Sie zeigt so viel Text, wie zwischen deinen Rändern Platz hat.
Stell dir zwei Studierende vor, die denselben Text abgeben. Die eine schreibt in Arial 11 mit einzeiligem Abstand und 2 cm Rand, der andere in Times New Roman 12 mit anderthalbzeiligem Abstand und dem üblichen Korrekturrand von 5 cm. Auf dem Papier hat die eine Fassung vielleicht 24 Seiten, die andere 41. Der Inhalt ist identisch. Eine Abrechnung pro Word-Seite würde denselben Text also unterschiedlich teuer machen, abhängig allein von einer Formatvorlage.
Zeichen bleiben Zeichen. Sie ändern sich nicht, wenn du am Zeilenabstand drehst, und genau deshalb sind sie die einzige Bezugsgröße, bei der zwei inhaltsgleiche Arbeiten auch denselben Betrag ergeben.
Was eine Word-Seite je nach Layout fasst
| Layout | Zeichen je Word-Seite | 30 Word-Seiten ergeben | Plagiat Scan |
|---|---|---|---|
| eng gesetzt, einzeilig, schmale Ränder | ca. 3.000 | 50 | 14,50 € |
| Standardvorgabe, anderthalbzeilig | ca. 1.900 | 32 | 9,28 € |
| großzügig, zweizeilig, breiter Rand | ca. 1.400 | 24 | 6,96 € |
Dieselben 30 Seiten kosten je nach Formatierung zwischen 6,96 € und 14,50 €, weil dahinter unterschiedlich viel Text steckt. Die mittlere Zeile trifft die meisten Hochschulvorgaben: 30 Word-Seiten mal 1.900 Zeichen sind 57.000 Zeichen, geteilt durch 1.800 ergibt 31,7 Normseiten, aufgerundet 32, mal 0,29 € gleich 9,28 €.
Die obere Zeile ist der Fall, den viele unterschätzen. Wer eng setzt, hat auf wenigen Seiten sehr viel Text und zahlt entsprechend mehr, obwohl das Dokument dünn aussieht.
Die Umrechnung in zwei Schritten
Nimm die Zeichenzahl inklusive Leerzeichen und teile sie durch 1.800. Runde auf die nächste ganze Zahl auf, dann multiplizierst du mit 0,29 €.
Die Zeichenzahl findest du in Word im Reiter „Überprüfen" über die Schaltfläche „Wörter zählen", und zwar in der Zeile mit den Zeichen einschließlich Leerzeichen. Google Docs führt denselben Wert unter „Tools" und „Wortanzahl", LibreOffice unter „Extras". Wer es eilig hat, nimmt die Wortzahl mal sechs als grobe Näherung für deutsche Fachtexte. Genauer wird es im Normseitenrechner, der die Aufrundung gleich mitmacht.
Ein Hinweis zur Auswahl: Word zählt Fußnoten nur mit, wenn das entsprechende Kästchen gesetzt ist. In geisteswissenschaftlichen Arbeiten mit dichtem Fußnotenapparat macht dieses eine Häkchen mehrere Normseiten Unterschied.
Was die Aufrundung praktisch bedeutet
Angefangene Normseiten zählen voll. Das klingt nach einer Falle, ist rechnerisch aber unauffällig.
Ein Beispiel: Deine Datei hat 42.100 Zeichen, also 23,4 Normseiten. Abgerechnet werden 24, du zahlst 6,96 € statt der rechnerischen 6,79 €. Der Unterschied beträgt 17 Cent. Selbst im ungünstigsten Fall, wenn deine Arbeit gerade eben in die nächste Normseite hineinragt, kostet die Aufrundung dich weniger als eine volle Normseite und damit höchstens 0,29 €.
Was in diesen 0,29 € enthalten ist
Der Seitenpreis deckt die vollständige Prüfung ab, nicht eine Vorschau und nicht die ersten Kapitel.
- Abgleich gegen einen Bestand von über 70 Milliarden Quellen
- Bericht als PDF mit markierten Fundstellen und der jeweiligen Quelle
- Prozentwert für die Gesamtarbeit und für jeden einzelnen Textabschnitt
- Ergebnis in der Regel nach 15 Minuten, in seltenen Fällen nach bis zu 24 Stunden
- Verarbeitung auf Servern in Deutschland, Löschung nach 14 Tagen
Deine Arbeit wandert dabei nicht in eine Vergleichsdatenbank. Sie wird geprüft, nicht gesammelt. Das ist bei Werkzeugen, die Hochschulen einsetzen, oft anders geregelt. Was der Bericht im Einzelnen zeigt und wie du die markierten Stellen liest, steht unter Plagiatsbericht lesen.
Wo der Seitenpreis unnötig steigt
Transkripte, Fragebögen und abgedruckte Gesetzestexte kosten pro Seite genauso viel wie dein eigener Fließtext. Nur bringen sie dir im Bericht nichts.
Ein Interviewanhang von 60.000 Zeichen sind 34 Normseiten und damit 9,86 €, die du für Material bezahlst, das du selbst transkribiert hast. Solche Passagen erzeugen außerdem Treffer, die keine sind, und blähen den Prozentwert auf. Nimm den Anhang vor dem Upload aus einer Arbeitskopie heraus. Wie das sauber geht, steht unter Anhang vom Scan ausschließen.
Ein Rabatt, der auf den Gesamtbetrag wirkt
Der Code plagiat-scan10 senkt die Bestellung um 10 Prozent. Er verändert nicht den Seitensatz, sondern die Endsumme.
Aus 6,96 € für die Seminararbeit werden damit 6,26 €. Bei größeren Arbeiten wächst der Effekt mit: Aus 14,50 € für die 50 Normseiten der ersten Tabellenzeile werden 13,05 €. Den Code gibst du im Bestellvorgang ein, bevor du bezahlst. Mehr zur Einlösung steht unter Gutschein und Rabattcode.
Was du als Nächstes tust
Zähl die Zeichen deiner Datei, bevor du irgendetwas anderes entscheidest. Diese eine Zahl bestimmt den Preis, alles andere ist Interpretation.
Danach klärst du, ob der Plagiat Scan allein reicht oder ob der Kombi mit KI-Prüfung sinnvoller ist. Bei Arbeiten mit Literaturverzeichnis lohnt der Aufpreis von 0,10 € je Seite fast immer, weil beide Risiken zusammenhängen: Wer Passagen umformulieren lässt, produziert häufig zu nahe Paraphrasen. Alle Sätze im Überblick stehen unter Preise.