Plagiat Scanner.de Redaktion | Zuletzt geprüft: 26.08.2026 | 6 Min. Lesezeit
Was ein fairer Vergleich braucht
Preise für Prüfdienste sind schwer vergleichbar, weil jeder eine andere Einheit verwendet. Der eine rechnet nach Wörtern, der nächste nach Seiten, der dritte verkauft Pakete.
Deshalb beginnt jeder ehrliche Vergleich mit einer Umrechnung auf eine gemeinsame Größe. Wir nehmen dafür die Normseite mit 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen, weil sie unabhängig von Schriftgrad und Zeilenabstand ist. Unser Satz liegt bei 0,29 € je Normseite, im Kombi mit KI-Prüfung bei 0,39 €.
Eine Masterarbeit mit 99.000 Zeichen sind 55 Normseiten. Das macht 15,95 € beim Plagiat Scan und 21,45 €, wenn beide Prüfungen zusammen laufen. Diese beiden Zahlen sind die Werte, gegen die du alles andere rechnest.
Wichtig ist die Reihenfolge. Erst umrechnen, dann vergleichen, und erst danach über Ausstattung und Datenschutz reden.
Schritt eins: alles auf die Normseite bringen
Nimm den Gesamtpreis eines Angebots und teile ihn durch die Normseiten, die du damit prüfen kannst. Das ist die ganze Rechnung.
Bei Paketen ist der Nenner die entscheidende Größe, nicht der Zähler. Ein Paket wirkt günstig, solange man auf den Gesamtbetrag schaut, und wird teuer, sobald man ausrechnet, wie viele Seiten man damit tatsächlich prüfen kann und wie viele davon man überhaupt braucht. Achte auch darauf, ob nicht genutztes Volumen verfällt. Verbrauchst du nur die Hälfte, verdoppelt sich dein tatsächlicher Seitenpreis.
Unser Preis in verschiedenen Einheiten
| Abrechnungseinheit | Unser Preis umgerechnet | So kommt die Zahl zustande |
|---|---|---|
| Normseite, 1.800 Zeichen | 0,29 € | Ausgangswert |
| 1.000 Zeichen | 0,16 € | 0,29 € geteilt durch 1,8 |
| Word-Seite, etwa 1.900 Zeichen | 0,31 € | rund 1,06 Normseiten mal 0,29 € |
| 1.000 Wörter | 0,97 € | rund 3,3 Normseiten mal 0,29 € |
| Masterarbeit, 55 Normseiten | 15,95 € | 55 mal 0,29 € |
| Masterarbeit im Kombi | 21,45 € | 55 mal 0,39 € |
Mit dieser Tabelle kannst du jedes fremde Angebot direkt gegenrechnen. Steht dort ein Preis für tausend Wörter, vergleichst du ihn mit 0,97 €. Steht dort ein Seitenpreis, vergleichst du ihn mit 0,31 €, weil eine übliche Word-Seite etwas mehr Text fasst als eine Normseite.
Warum hier keine Wettbewerberpreise stehen
Auf dieser Seite findest du keine Tabelle mit den Preisen anderer Anbieter. Das ist Absicht.
Preise ändern sich, oft mehrmals im Jahr, und eine Liste wäre nach wenigen Monaten falsch. Dazu kommt, dass viele Werkzeuge gar keinen öffentlichen Einzelpreis haben, weil sie sich an Institutionen richten und über Verträge verkauft werden. Zu Preis und Funktionsumfang informierst du dich deshalb am besten direkt beim Anbieter und rechnest die Angabe dann mit der Tabelle oben um. Eine Liste an Fragen, die du dabei stellst, steht unter Anbieter-Checkliste.
Die Kriterien neben dem Seitenpreis
Zwei Angebote mit identischem Seitenpreis können völlig unterschiedlich sein. Sechs Punkte entscheiden darüber.
Erstens die Umfangsgrenze: Wie viele Zeichen nimmt ein Durchgang an? Zweitens die Tiefe des Berichts, also ob du nur einen Prozentwert bekommst oder markierte Fundstellen mit Quellenangabe. Drittens die Speicherdauer deines Dokuments. Viertens der Serverstandort. Fünftens die Frage, ob deine Arbeit in eine Vergleichsdatenbank aufgenommen wird und damit dauerhaft dort liegt. Und sechstens, ob ein zweiter Scan derselben Datei erneut abgerechnet wird.
Bei uns sind das 999 Normseiten und 50 MB je Datei, ein vollständiger Bericht als PDF, Löschung nach 14 Tagen, Server in Deutschland und keine Aufnahme in eine Vergleichsdatenbank. Ein zweiter Scan wird nach seinem eigenen Umfang berechnet.
Diese sechs Punkte kosten dich nichts extra, wenn sie stimmen, und viel Zeit, wenn sie nicht stimmen. Deshalb gehören sie in dieselbe Rechnung wie der Seitenpreis.
Datenschutz gehört in den Preisvergleich
Ein niedriger Preis kann teuer werden, wenn der Text als Gegenleistung dient. Das klingt dramatisch, ist aber eine schlichte Kostenfrage.
Landet deine unveröffentlichte Abschlussarbeit dauerhaft in einer Datenbank, kann sie später bei einer Prüfung durch die Hochschule als Treffer auftauchen, und du erklärst dann, warum dein eigener Text als fremde Quelle erscheint. Der Aufwand dafür ist mit keinem Rabatt aufzuwiegen. Wie sich Anbieter in diesem Punkt unterscheiden, steht unter Datenschutz im Vergleich, die rechtliche Einordnung unter DSGVO und Plagiatsprüfung.
So rechnest du mit deinen eigenen Zahlen
Ein Vergleich wird erst brauchbar, wenn du deine tatsächliche Textmenge einsetzt. Alles andere bleibt Theorie.
Bestimme die Zeichenzahl inklusive Leerzeichen, teile sie durch 1.800 und runde auf die nächste ganze Zahl auf. Diese eine Zahl setzt du anschließend in jedes Angebot ein, das du in die engere Wahl genommen hast. Bei 55 Normseiten zahlst du hier 15,95 €, und jedes andere Angebot musst du auf denselben Umfang bringen, bevor du die Beträge nebeneinanderlegst. Wie du die Zeichenzahl in Word, Google Docs oder aus einer PDF ermittelst, steht unter Normseiten berechnen.
Was Testberichte im Netz wert sind
Vergleichsartikel sind ein bequemer Einstieg und ein schlechter Endpunkt. Viele davon sind Empfehlungsseiten mit Provisionslinks.
Das macht sie nicht automatisch falsch, verschiebt aber die Reihenfolge der genannten Anbieter. Achte darauf, ob im Text steht, wann er zuletzt geprüft wurde, ob Preise mit Datum genannt sind und ob Nachteile überhaupt vorkommen. Ein Vergleich ohne einen einzigen Kritikpunkt ist keiner. Worauf du dabei achtest, steht unter Testberichte richtig lesen.
So gehst du vor
Rechne zuerst deine Normseiten aus, dann jedes Angebot auf den Preis je Normseite. Vergleiche danach die sechs Kriterien, nicht nur den Betrag.
Wenn du am Ende nur noch die Zahlen brauchst: Unsere Sätze und die Umfangsgrenzen stehen unter Preise. Mit dem Code plagiat-scan10 gehen zehn Prozent ab, aus 15,95 € werden damit 14,36 €.
Ein letzter Hinweis zur Erwartung: Der günstigste Anbieter ist nicht automatisch der passende, und der teuerste nicht automatisch der gründlichere, weil der Preis vor allem davon abhängt, für welche Zielgruppe ein Werkzeug ursprünglich gebaut wurde. Entscheide nach deinem Fall. Ein einzelner Studierender braucht etwas anderes als ein Prüfungsamt.