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KI-Nutzungsnachweis für deine Arbeit erstellen

Kläre zuerst, welche Regel für genau deine Prüfungsleistung gilt. Dokumentiere danach Werkzeug, Zweck, Umfang, Prüfung und Eigenleistung. Der Generator erstellt daraus eine bearbeitbare Arbeitsvorlage; deine Angaben bleiben beim Erstellen in deinem Browser.

Fachlich geprüft am 18. September 2026 · Redaktion: Markus Nick · Quellen- und Korrekturstandard

Ein nachvollziehbarer Nutzungsvorgang
Beispiel · sprachliche Überarbeitung
RegelstatusUnklar, bis Aufgabenstellung und Lehrperson geprüft sind.
UmfangZwei Absätze in Kapitel 2.3; Vorschläge zum Kürzen langer Sätze.
Meine KontrolleVorschläge mit dem Original verglichen; zwei Bedeutungsänderungen verworfen.
Meine EigenleistungArgumentation und Literaturauswahl selbst erarbeitet; endgültige Formulierungen selbst festgelegt.
Bearbeitbare Datei + TabelleDOCX · CSV
Erfundener Beispieleintrag. „Unklar“ ist kein Verbot und keine Erlaubnis, sondern der Auftrag, die konkrete Regelquelle vor der Abgabe zu sichern.
Regel vor Vorlage

Vier Fragen verhindern den häufigsten Dokumentationsfehler

Eine sauber ausgefüllte Tabelle macht eine unzulässige Nutzung nicht zulässig. Umgekehrt muss nicht jede Nutzung in jedem Kontext gleich offengelegt werden. Sichere deshalb vor dem Toolnamen diese vier Angaben.

1. Welche Regelquelle gilt?

Beginne bei Aufgabenstellung, Prüfungsordnung, Fakultäts- oder Lehrveranstaltungshinweis. Eine allgemeine Hochschulseite ist nur dann maßgeblich, wenn sie für deinen Studiengang und die konkrete Leistung gilt.

2. Welcher Stand und Geltungsbereich?

Notiere Fassung oder Abrufdatum sowie Arbeitstyp, Fach, Lehrveranstaltung und Semester. Eine Regel für Förderanträge, ein anderes Fach oder eine frühere Aufgabe lässt sich nicht automatisch übertragen.

3. Welcher Offenlegungsstatus?

Wähle erforderlich, optional, nicht erforderlich oder unklar. „Nicht erforderlich“ ist nur mit einer einschlägigen Regelquelle belastbar; Schweigen oder eine unauffindbare Vorgabe bedeutet „unklar“.

4. Welche Form ist verlangt?

Kläre Verzeichnis, Erklärung, Methodenteil, Beleg an der Textstelle, Prompt-Anhang und Abgabeort getrennt. Dokumentiere nur tatsächliche Nutzung und vermerke offene Punkte, statt eine Freigabe zu unterstellen.

Regelpass und Nutzungsvorgang erfassen

Arbeitsvorlage: Die Regelangaben werden mit jedem Nutzungsvorgang exportiert. Das Formular entscheidet nicht, welche Vorgabe gilt. Prüfe vor dem Export den Feldabgleich und die fehlenden Angaben.

1. Geltende Regel

2. Tatsächliche Nutzung

Noch kein Vorgang erfasst.
Die Vorschau erscheint nach dem ersten Eintrag.
Abgleich vom 18. September 2026

Vier Hochschulformate zeigen: Eine Arbeitsvorlage reicht nicht immer unverändert.

Wir haben die Felder des aktuellen DOCX-/CSV-Exports mit vier öffentlichen Hochschulformaten verglichen. Der neue Regelpass erfasst Quelle, Stand, Geltungsbereich und Offenlegungsstatus; er ersetzt nicht die Entscheidung der zuständigen Stelle. Vorhanden bedeutet: Das Formular erfasst das Feld ausdrücklich. Ableitbar bedeutet: Die Information kann im Freitext stehen, hat aber kein eigenes Feld. Fehlt bedeutet: Vor der Abgabe musst du sie gegebenenfalls ergänzen. Bewusst extern bedeutet: Die Angabe gehört nicht in diese browserlokale Arbeitsvorlage.

HochschulformatVorhandenAbleitbarFehltBewusst extern
Universität HamburgRegelpass, Werkzeug, Zweck, Arbeitsschritt, Eingabezusammenfassung, KontrolleUmfang und Einfluss über die Beschreibung der betroffenen TeileEigene Intensitätsstufe; freier ReflexionsabsatzVollständige Prompts und Antworten, falls für den konkreten Fall als Anhang verlangt
Hochschule WismarRegelpass, Werkzeug, Modell/Version, Datum, Zweck, betroffene Textstelle oder DateiPrüfung und EigenleistungEigene Spalte für Anhang oder Chat-IDPrompt-/Ausgabenbeleg als separate Anlage oder persistenter Verweis
Bergische Universität WuppertalRegelpass, Werkzeug, Version, Datum, Art der VerwendungPrompt als EingabezusammenfassungTool-URL; Beleg direkt an einer übernommenen AusgabeVollständiger Chatverlauf und fachspezifisch vereinbarter Abgabeort
Universität InnsbruckRegelpass, Werkzeug/Version, Zweck, Prozessstelle, Eingabezusammenfassung, QualitätssicherungUnterstützende oder substanzielle Nutzung nur aus dem FreitextExplizite Intensität; Methodenteil; benanntes RestrisikoAbstimmung mit Lehrveranstaltungsleitung und institutionelle Erklärung

Methodische Grenze: Der Abgleich prüft sichtbare Felder und Hinweise, nicht die Annahme einer konkreten Arbeit. Fakultäten, Lehrveranstaltungen und Prüfungsordnungen können abweichen; eine grüne Zeile wäre deshalb keine Hochschulfreigabe.

Vor dem Einreichen

Übertrage den Export in das tatsächlich verlangte Format.

  1. Regelpass gegen die Originalquelle prüfen. Öffne die tatsächlich geltende Fassung noch einmal. Stimmt der erfasste Status nicht eindeutig, bleibt er „unklar“.
  2. Erlaubnis und Nachweispflicht trennen. Dokumentation macht eine nicht erlaubte Nutzung nicht zulässig. Eine erlaubte Nutzung kann je nach Vorgabe trotzdem eine bestimmte Offenlegung verlangen.
  3. Form und Ablageort übernehmen. Manche Vorgaben verlangen ein Verzeichnis im Anhang, andere einen Hinweis an der betroffenen Stelle oder zusätzlich einen Methodenteil.
  4. Fehlende Felder ergänzen. Prüfe insbesondere Tool-URL, Intensität, Chat-ID/Anlage, Qualitätssicherung und Restrisiko. Erfinde keine nicht protokollierte Version oder Nutzungszeit.
  5. Prompts getrennt und geschützt behandeln. Dieses Werkzeug speichert nur deine Zusammenfassung im Tab. Wenn vollständige Ein- und Ausgaben verlangt werden, nutze den dafür vorgegebenen geschützten Abgabeweg.
  6. Wirkung statt Toolname beschreiben. Nenne, was übernommen, verworfen, geprüft und selbst erarbeitet wurde. Bei Übersetzungen gehört dazu, welches Ausgangsmaterial betroffen war und wie du die Bedeutung kontrolliert hast.

Ein KI-Nutzungshinweis ersetzt keine Richtlinie

Präzise

Im KI-Nutzungshinweis gehören Werkzeug, Version, Datum, Zweck und betroffene Arbeitsteile zusammen.

Überprüfbar

Beschreibe im KI-Nutzungshinweis, wie du Fakten, Quellen, Code oder Formulierungen selbst kontrolliert hast.

Regelkonform

Übernimm für deinen KI-Nutzungshinweis die institutionellen Formvorgaben. Der Export ist eine Arbeitsvorlage, kein offizielles Zertifikat.

Aus deiner Nutzung wird ein nachvollziehbares Protokoll

Beschreibe den Arbeitsschritt, nicht nur den Namen des Tools.

„ChatGPT verwendet“ erklärt noch nicht, welchen Einfluss KI auf eine Arbeit hatte. Ein brauchbarer KI-Nutzungshinweis verbindet Werkzeug, Datum, betroffene Teile und Zweck mit deiner anschließenden Prüfung. Trage nur ein, was tatsächlich passiert ist; der Generator kann die Richtigkeit deiner Angaben nicht überprüfen.

  1. Pro Arbeitsschritt einen Eintrag anlegen. Trenne beispielsweise Gliederungsideen von sprachlicher Überarbeitung. Benenne Kapitel oder Dateien so, dass du sie später wiederfindest.
  2. Prüfung und Eigenleistung konkret beschreiben. Notiere etwa, welche Belege du am Original kontrolliert oder welche Code-Tests du ausgeführt hast. „Alles geprüft“ ist weniger hilfreich als eine nachvollziehbare Handlung.
  3. Einträge prüfen, bearbeiten und exportieren. Du kannst einzelne Vorgänge nachträglich ändern oder entfernen. Word (.docx) eignet sich als bearbeitbare Arbeitsvorlage, CSV als tabellarisches Protokoll. Über die Druckfunktion kannst du eine PDF sichern.

Bevor du die Erklärung abgibst

Ist der Export ein offizieller Nachweis?

Der KI-Nutzungshinweis ist eine strukturierte Selbstauskunft aus deinen Angaben, kein Zertifikat, keine KI-Erkennung und kein unabhängiger Beleg über den Entstehungsprozess. Nutze die vorgeschriebene Erklärung deiner Hochschule, wenn es eine gibt, und übertrage die passenden Angaben.

Was bedeutet „unklar“ im Regelpass?

Du hast keine eindeutig einschlägige Vorgabe für die konkrete Prüfungsleistung gefunden oder verschiedene Quellen widersprechen sich. „Unklar“ ist keine Freigabe und kein Verbot. Dokumentiere die geprüften Fundstellen und kläre die konkrete Frage mit Lehrperson, Betreuung oder Prüfungsamt.

Muss sprachliche oder übersetzende Hilfe offengelegt werden?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die DFG nimmt Grammatik-, Stil-, Rechtschreibprüfung und Übersetzungsprogramme in ihrem Antragskontext aus, sofern sie den wissenschaftlichen Inhalt nicht beeinflussen. Der technische KI-Leitfaden der Universität Innsbruck verlangt dagegen für seinen Geltungsbereich Transparenz für jede Nutzung. Übertrage keine der beiden Regeln ungeprüft auf deine Abschlussarbeit.

Werden meine Einträge automatisch gespeichert?

Nein. Die Einträge für deinen KI-Nutzungshinweis werden in diesem Browser-Tab gehalten. Ein Neuladen oder Schließen kann sie verlieren. Exportiere deine fertige Dokumentation rechtzeitig; speichere die Datei an einem Ort, der zu den Vertraulichkeitsregeln deines Projekts passt.

Was mache ich, wenn ich die Modellversion nicht kenne?

Das Versionsfeld im KI-Nutzungshinweis ist optional. Lass es leer oder schreibe ausdrücklich „nicht dokumentiert“. Erfinde keine Version und kein Datum. Wenn deine Institution genaue Protokolle verlangt, beginne damit bei der nächsten Nutzung.

Muss ich vollständige Prompts offenlegen?

Welche Details dein KI-Nutzungshinweis enthalten muss, richtet sich nach deinen Vorgaben. Dieses Formular fragt eine Zusammenfassung ab. Vertrauliche personenbezogene Daten, unveröffentlichte Quellen oder Zugangsdaten gehören nicht hinein. Falls vollständige Protokolle verlangt werden, kläre den vorgesehenen geschützten Abgabeweg.

Geprüfte Regel- und Hochschulquellen

Die Quellen beschreiben jeweils ihren institutionellen oder fachlichen Kontext. Beobachtung, Feldzuordnung und Empfehlung in der Matrix sind redaktionelle Ableitungen von PlagiatScanner.de; sie sind keine Rechtsberatung und keine Aussage über alle Hochschulen.